Noch wissen wir nicht, ob wir darauf bauen dürfen, diese Fläche wäre jedoch ideal, denn hier ist schon betoniert. Zuerst hatte man uns ein Grundstück direkt am Fluss gezeigt, dass A) Hochwasser gefährdet und B) viel zu klein ist. Wir legten sofort Protest ein, worauf der Bürgermeister und „der Mann mit den Karten/Plänen“ mit uns ein paar Schritte den Hügel hoch stieg. Hier war die Fläche größer, muss aber planiert und betoniert werden. Auf meine Frage, ob die Gemeinde dafür aufkommt, lachte der Bürgermeister und schüttelte den Kopf. Na prima…. Wir liesen Mishu übersetzen, dass wir bis Anfang Mai nie und nimmer eine Fläche planiert und betoniert bekommen, von welchem Geld auch… und deuteten auf die betonierte Fläche daneben. Unglücklicherweise gehört diese jedoch nicht der Gemeinde. Mishu und der Bürgermeister versuchen nun diese Fläche auf die Schnelle zu bekommen (natürlich vertraglich geregelt, denn hier soll ein Tierheim für unbegrenzte Zeit entstehen). Morgen steht die Entscheidung an. René, unser Schreiner, und wir, würden dann sofort anfangen das Gelände zu umzäunen, die Fläche in 4 Teile aufzuteilen und Hütten zu bauen. Die großen Hunde, die bisher im Freien gelebt haben, könnten ohne Probleme hierher umziehen. Die Enge im Tierheim und die schlechte Luft wären Vergangenheit, hier hätten sie mehr Bewegung und Tageslicht als in dem stickigen, dunklen Tierheim. Dafür hätte man dort Platz für die Hunde, die nach der Kastrationsaktion laut dem Bürgermeister nicht zurück auf die Straße dürfen. Nach und nach könnte man hier, je nach finanziellen Möglichkeiten, ein Tierheim aufbauen. Doch vorerst sind die Straßenhunde hier in Sicherheit, werden versorgt und haben ein Dach über dem Kopf. Selbstverständlich werden wir versuchen für sie ein Zuhause zu finden. Doch zuvor braucht es eben die Erlaubnis des Eigentümers und ein Bagger muss die großen Steinbrocken entfernen, damit die Fläche eingezäunt werden kann.
