Wir danken Euch herzlich für die Finanzierung der Kastrations-Aktion.
62 Hunde konnten kastriert werden.
Erfreulich ist, dass von mal zu mal mehr Besitzer mit ihren Hunden zum Kastrieren kommen,
welche ebenso wie die Streunerhunde, auf der Straße leben und dort Nachwuchs produzieren.
Unsere Volontärin ist derzeit beschäftigt, das „Welpenhaus“ (im Kastrationszentrum) in Schuss zu bringen,
wo derzeit 38 (!!) Welpen untergebracht sind, weil im Tierheim kein Platz ist und sie hier geschützter sind.
Dennoch ist dies absolut kein geeigneter Platz wo Welpen aufwachsen und eigentlich sozialisiert werden sollten.
Trixi ist seit einer Woche dabei, diese Unterkunft so gut es geht „bewohnbar“ zu machen, von Grund auf zu
reinigen und desinfizieren, damit nicht noch mehr Welpen sterben.
Sie kümmert sich zudem um deren Ernährung. Einige entwickeln Bein-Fehlstellungen, Calcium sollte
zugefüttert werden.
Laut dem Bürgermeister von Baile Herculane wird es dort keine Tötungen geben!
Er verlangt jedoch, dass die Hunde von den Straßen verschwinden.
Entgegen seiner Zusicherung von Juli, fordert er nun, dass Straßen-Hunde nach der Kastration
ins Tierheim kommen.
Dies ist absolut nicht in unserem Sinn (!!), jedoch haben wir keine Wahl und wir können froh sein, dass es in Baile Herculane keine
Tötungen geben wird.
Unser Plan war und ist max. 100 Hunde im Tierheim zu haben. Mehr können wir finanziell – und Mishu arbeitsaufwandtechnisch – in keinem vernünftigen Maße packen.
Vernünftig heißt, dass die Tiere gepflegt sind, gesund, kastriert und eine Chance auf Vermittlung haben.
Das Tierheim muss ein Heim für Tiere bleiben und kein Lager, wo in ehemals in Freiheit lebende Straßenhunde, für immer und ewig weggesperrt werden.
Um dem entgegen zu wirken bleibt uns nur, alle Hunde in Baile Herculane nach und nach durchzukastrieren.
Wir dürfen hier nicht nachlässig werden, die Kastrationen müssen an oberster Stelle stehen, sonst drehen wir uns im Kreis.
Welpen
• Sind viel leichter vermittelbar und nehmen älteren Hunden und Hunde, die schon lange Zeit im Tierheim sitzen, die Chance auf ein Zuhause
• Werden von Anwohnern oft auf grausame Weise entsorgt
• Sterben ausgesetzt auf den Straßen durch Unfälle oder Krankheit
• Wachsen zu erwachsenen Hunden heran, die in großer Zahl von der Bövelkerung nicht akzeptiert und auch attakiert werden
• Immer mehr Hunde landen in Mishu’s Tierheim, wo schon viel zu viel von ihnen leben, als dass sie noch angemessen versorgt und gesund gehalten werden können
Am effektivsten wäre ein fest angestellter, gut ausgebildeter Tierarzt auf dem Tierheimgelände, der täglich kastriert: Straßenhunde, Besitzerhunde, Neuzugänge im Tierheim.
So lange uns jedoch die Mittel fehlen das passende Gebäude hierfür zu errichten, bleibt dies ein Traum und es werden noch viele, viele ungewollte Welpen geboren.
Wer uns helfen möchte diesen Traum zu verwirklichen findet hier Spendenmöglichkeit:
https://bis2024.prodogromania.de/allgemeine-spende/
